Lesben und Schwule im Sport
Eine Wanderausstellung über Diskriminierung, Ängste und Chancen
Lesben und Schwule gibt es in allen Sportarten. Aber nur wenige Athleten wagen es auch, sich offen zu ihrer Homosexualität zu bekennen. Aus Angst vor Diskriminierung. Diese Wanderausstellung lädt ein, sich dem Tabuthema Homosexualität im Sport zu nähern.
Trotzdem gelingt ein Outing parallel zur sportlichen Karriere nur selten. Wegen Vorurteilen haben Menschen Angst vor Körperkontakt mit Lesben und Schwulen. Erfahren sie spannende Geschichten über Outings, Doppelleben und tragische Schicksale von bekannten Athleten, die mit ihrer öffentlich gemachten Homosexualität zu kämpfen haben.
Plakatwände in deutscher und englischer Sprache erzählen von ihren Geschichten!
Außerdem werden bei der Ausstellung „Gegen die Regeln“ Geschichte und Entwicklung der Gay Games gezeigt. Die Geschichte der Spiele lässt sich anhand von Videoclips, Medaillen, Kleidungsstücken, und anderen Souvenirs erleben. Darunter auch das „Tom Waddell Jacket“, jene berühmte Jacke, die der Gründer der Gay Games im Jahr 1968 im Zehnkampf getragen hat.
Wer sich über Spitzensportler mit und ohne Coming-out informieren will, ist bei dieser Ausstellung richtig.
Wer erfahren möchte, wie aus Ausgrenzung und Diskriminierung eine lesbisch- schwule Sportbewegung entstanden ist, findet hier die Informationen.
Gestartet wird mit einer Vernissage. Beginn: 29. Juli, 19 Uhr
Laufzeit der Ausstellung: 30. Juli bis 8. August
Öffnungszeiten:
Dienstags - Freitags: 10.00 bis 18.00 Uhr
Samstags, Sonntags, Feiertags: 11.00 bis 19.00 Uhr
Ort:
Deutsches Sport&Olympia Museum
Im Zollhafen 1
50678 Köln
Flyer zum Download: flyer_against_the_rules_1

