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Insgesamt 760 Spiele werden in sechs Tagen ausgetragen.
Mike Myers aus Detroit, Michigan, USA, klingt ein bisschen stolz, als er erzählt, dass er gemeinsam mit Jason Freed aus dem kalifornischen Palms Springs, ebenfalls USA, das Tennis-Turnier für die Gay Games in Köln organisiert hat. Kein Wunder - schließlich spielen insgesamt 600 Frauen und Männer in 760 Spielen an sechs Tagen um den Sieg in ihrer Klasse. Einer von ihnen ist Stefan Bolton, der ursprünglich aus der Nähe von Stuttgart kommt. Doch schon vor 19 Jahren zog er in die USA, jetzt lebt er in Denver, Colorado. Doch Bolton spielt nicht nur Tennis: Für ihn waren die Gay Games in Sydney der Grund dafür, mit anderen eine schwule Eishockeymannschaft zu gründen. „Heute haben wir sogar drei Mannschaften, die unterschiedlich gut spielen“, sagt er. So ist Stefan Bolton für beide Sportarten während der Gay Games in Köln gemeldet. Eine anstrengende Sache, denn „Beides geht in die Beine“, erklärt er. „Darum kann ich für mein Eishockey-Team auch erst an den Start gehen, wenn ich beim Tennis-Einzel oder Doppel rausgeflogen bin.“
Noch sieht es danach jedoch noch nicht aus. Heute hat der 38-Jährige sein drittes Spiel absolviert - und bisher alle gewonnen. „Es war eine gute Idee, schon früher nach Deutschland zu kommen, und hier zu trainieren“, sagt Bolton, der schon seit sechs Wochen hier ist. Der Lehrer für europäische Geschichte hat passenderweise gerade Sommerferien. „In den USA haben wir keine Sandplätze. Darum bin ich schon vor einigen Wochen nach Deutschland gekommen, um mich richtig auf die Gay Games vorbereiten zu können.“ Und wenn er mit dieser Sportart durch ist, widmet er sich dem Eishockey: „Bei insgesamt fünf Spielen stehen die Chancen gut, dass ich dort auch noch zum Einsatz komme.“
© www.flickr.com/photos/xrispics |
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Created on 5. August 2010 - 12:07