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Das Schwimmzentrum ist vorbereitet für die große Präsentation
Unter Musikbegleitung und dem rhythmischen Klatschen vieler Zuschauer laufen die Wasserspringer und die Jury ein. Zur Begrüßung stellen sie sich am Beckenrand auf. Nachdem die Sprecherin jeden einzelnen Athleten vorgestellt hat, zeigen junge Kölner Wasserspringer den Zuschauern verschiedene Schausprünge. Sie sind mit jeder Menge Spaß dabei und genießen die große Kulisse. Wasserspringer hüpfen aus unterschiedlichen Höhen ins Becken. Gewürzt ist das Ganze mit zahlreichen Salti und Schrauben. Aber am wichtigsten ist das Eintauchen. Hier gilt: Wer spritzt hat verloren!
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Tosenden Applaus erhält auch ein dreifacher Weltmeister: Adolf Klüver. Drei Goldmedaillen hat er aus Schweden mitgebracht. Darauf ist er sehr stolz, denn Adolf Klüver ist bereits 85 Jahre alt und hat mit dem Wasserspringen spät begonnen – vor „20 bis 25 Jahren“. Nervös ist er aber keineswegs vor seinem ersten Satz ins Wasser. Es ist fast ein Heimspiel für den Sportler aus Bonn-Bad Godesberg.
„Jetzt mach ich die Sieben“, verspricht er vor seinem zweiten Sprung. Damit meint er die Wertung der Wettkampfrichter, die von null bis zehn Punkte reicht. Vom 1-Meterbrett hechtet er ins Becken. „Sieben, sechs, sechs, sechseinhalb, sechseinhalb“, hallt es wenig später aus den Lautsprechern.
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Es gibt nicht mehr viele Konkurrenten in seinem Alter. Die Leistung von Adolf Klüver schmälert das jedoch auf keinen Fall. Sie ist spitze. Und er sagt: „Das soll mir erst einmal jemand nachmachen“. So ist es. Nach vier Durchgängen ist er zufrieden mit seinen Sprüngen und freut sich, dass er es wieder einmal geschafft hat „nicht auf den Bauch zu fallen“.
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Created on 3. August 2010 - 16:16