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Sisters of Sushi kommen souverän ins Basketball Finale
Die Freude stand ihm wirklich ins Gesicht geschrieben. Rob Smitherman, Basketballspieler der Sisters of Sushi, kurz SOS, und sein Team hatten es geschafft und zum ersten Mal das Team Shock aus den USA besiegt. Der Donnerstagnachmittag war der perfekte Zeitpunkt für diesen Sieg, denn er sicherte den Sisters of Sushi aus den USA den Einzug ins Finale in der Kategorie Men’s Recreational. „Es ist das erste Mal, dass wir bei den Gay Games ins Finale gekommen sind,“ so Smitherman nach dem Sieg. „Wir haben vor allem eine starke Defense gezeigt.“
© MamarazzaSchon allein die Größe der Spieler des Teams SOS brachte ihnen einen gewaltigen Vorteil gegenüber den zum großen Teil kleineren Shockspielern. Trotz dieses Nachteils zeigte das Team Shock gerade in der ersten Hälfte noch einige starke Attacken. Am Ende war es dann aber doch ein deutlicher Sieg von 78 zu 37 für Smitherman und seine Kollegen.
Besonders hervorzuheben ist dieser Erfolg, wenn man bedenkt, dass die Sisters of Sushi nur bei Turnieren zusammen spielen, ansonsten aber nicht zusammen trainieren. „Wir sind gute Freunde, kommen aber alle aus unterschiedlichen Städten in den USA. Es ist oft so, dass Spieler von schwulen Basketballmannschaften aus verschiedenen Städten kommen,“ so Smitherman. Der kreative Name „Sisters of Sushi“ ist übrigens nicht einfach aus der Luft gegriffen. Immer nach ihrem letzten Spiel geht die Mannschaft zusammen Sushi essen, das ist so Tradition.
© MamarazzaDer Sieg des Teams SOS ist übrigens auch ein kleiner Erfolg für Köln. Seit Januar ist Rob Smitherman bereits in Köln um das Team Cologne bei der Organisation der VIII. Gay Games Cologne 2010 zu unterstützen. So verlagerte er nicht nur seinen Arbeitsplatz sondern auch seinen Trainingsort nach Köln und trainierte gemeinsam mit den Basketballern vom SC Janus. „Es hat unheimlich viel Spaß gemacht mit den Sportlern vom SC Janus zu spielen. Basketball ist in Europa ein bisschen anders als in den USA, aber wir hatten eine tolle Zeit zusammen,“ erzählte Smitherman.
Nach dem Halbfinale der Men’s Recreational League betrat die Creme de la Creme des Basketballs das Feld. Die US Amerikaner RockDogs forderten die E2B Boys 2 aus Frankreich in der Kategorie Men’s Open heraus und besiegten sie souverän mit 75:30. Wer erstklassigen Basketball erleben möchte, sollte sich die nächsten Spiele der Men’s Open auf keinen Fall entgehen lassen. „Viele dieser Spieler haben auf der höchsten Ebene im College Sport gespielt. Das ist in den USA sozusagen die Liga unter der NBL,“ erklärte Basketballexperte Rob Smitherman.
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Created on 7. August 2010 - 9:20