25.03.2010

Zwischen dem 31. Juli und 7. August wird Köln Schauplatz der größten Sport- und Kulturveranstaltung der Welt. Rund 12.000 Sportlerinnen und Sportler werden an den Wettkämpfen und Kulturveranstaltungen teilnehmen. Damit nehmen die Kölner Gay Games olympische Ausmaße an. Zur Eröffnungsfeier werden neben den Teilnehmern 34.000 Besucher im RheinEnergieStadion erwartet. Die Gay Games sind eine Sport- und Kulturveranstaltung, die alle vier Jahre ausgetragen wird. Ziel ist es, für mehr Toleranz gegenüber Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgender zu werben.
Guido Westerwelle ist seit 2001 Vorsitzender der FDP (Freie Demokratische Partei) und war zuvor lange deren Generalsekretär. Am 28. Oktober 2009 ist er zum Außenminister ernannt worden. In dieser Funktion ist er zugleich Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland. Er ist Doktor der Rechtswissenschaften und hat sein Examen an der Universität Bonn abgelegt. Westerwelle hat sich bereits im Jahr 2001 offen zu seiner Homosexualität bekannt. Seine große Akzeptanz in der Öffentlichkeit ist ein gutes Beispiel dafür, wie das Zusammenleben zwischen Menschen unterschiedlicher sexueller Neigung funktionieren kann. Westerwelles Schirmherrschaft bei den VIII. Gay Games Cologne 2010 soll dazu beitragen, dass auch alle Teilnehmer bei den Wettkämpfen und in ihrem Alltag noch stärker diese Akzeptanz erfahren.
