Fahren Elefanten gerne mit öffentlichen Verkehrsmitteln in Wuppertal?
Circa 40 km nordöstlich von Köln liegt die Universitätsstadt Wuppertal mit ungefähr 350.000 Einwohnern und über 4.500 Baudenkmälern, vorwiegend aus dem 19. Jahrhundert. Erst 1929 entstand Wuppertal durch die Zusammenlegung mehrer Städte wie Barmen und Elberfeld. Den Namen verdankt Wuppertal seiner Lage an dem gleichnamigen Fluss, der sich in einem sehr engen Tal auf einer Länge von weit über 30 Kilometern durch die Stadt zieht. Um den schwierigen Verkehrsbedingungen in der Stadt Rechnung zu tragen, wurde bereits 1901 eine ca. 13 Kilometer lange Bahn eröffnet, die sich in einer Höhe von bis zu 12 Metern über dem Fluss erhebt. Die Kabinen laufen auf Schienen nach unten hängend und wirken, als schweben sie über dem Wasser. 23 Millionen Fahrgäste werden pro Jahr gezählt. Erst vor wenigen Wochen wurde die Bahn nach Renovierungsarbeiten für den Verkehr wieder frei gegeben. Für unfreiwillige Komik sorgte 1950 der Zirkus-Elefant „Tuffi“, der aus Werbezwecken in die Bahn geführt wurde, dann aber in Panik geriet, die Kabinenwand durchbrach und in der Wupper landete. Zum Glück blieb er nahezu unverletzt, der Werbezweck aber war, allerdings anders als vorgesehen, erreicht. Die Wuppertaler Schwebebahn genießt ebenso Weltruhm wie auch das Wuppertaler Tanztheater unter der Leitung der 2009 verstorbenen Pina Bausch.
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