Prag – die goldene Stadt an der Moldau
Prag, die wunderschöne Hauptstadt ehemals Böhmens, heute Tschechiens war im Mittelalter fast 100 Jahre lang die Residenz deutscher Könige, die von hier aus die Geschicke des Reiches lenkten. In Prag wurde 1348 die erste Universität Mitteleuropas gegründet. Hier wurde Geschichte geschrieben, damals wie heute. Der „Prager Fenstersturz“ 1618 (Auslöser für den 30-jährigen Krieg) und „Prager Frühling“ 1968 sind feststehende Begriffe. Prag ist eine von Gotik und Barock geprägte Stadt, die so viel Pracht ausstrahlt, dass man sie als „die goldene Stadt“ bezeichnet, auch, weil sie von Zerstörungen im 2. Weltkrieg verschont geblieben ist. Um nur einige wenige Attraktionen zu nennen: Der Burgberg (Hradschin) mit dem Veitsdom, die Karlsbrücke (eine der ältesten Brücken Europas), Altstädter Ring, Wenzels- und Karlsplatz, - die Altstadt ist seit 1992 UNESCO-Weltkulturerbe - und nicht zu vergessen die böhmische Küche und das aus Böhmen (Pilsen) stammende schmackhafte Bier. Kulturell hat Prag wirklich Weltstadt-Niveau, und dies äußert sich auch in der Kneipen-Szene mit zahlreichen Jazz-Clubs. Prag ist eine Reise wert. Knapp 550 Kilometer Luftlinie trennen die goldene Stadt und Köln. Mit dem ICE leider in nicht unter 9 Stunden zu erreichen lohnen entweder Flug oder Fahrt mit dem Mietwagen.
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