Ein mittelalterliches Kleinod – Limburg an der Lahn
Deutschland war ein vom Krieg zerstörtes Land. Häufig ist von dem, was die Schönheit mittelalterlicher Städtebilder ausmachte, nicht viel übrig geblieben. Es gibt aber einige wenige Städte, denen weder der Krieg noch die Bauwut der 60er und 70er Jahre etwas anhaben konnten. Einen solchen Glücksfall stellt Limburg an der Lahn dar, ca. 120 Kilometer südlich von Köln direkt an der A3 nach Frankfurt gelegen. Besonderer Anziehungspunkt ist der schon von weitem sichtbare Limburger Dom, in ganz Deutschland bekannt, zierte er doch die Rückseite des alten 1.000,- DM-Schein. Dieser prachtvolle Kirchenbau ist eines der schönsten Beispiele romanischer Baukunst. Betritt man den Dom, ist man überrascht, wie klein, fast intim er von innen wirkt, vor allem wenn strahlendes Sonnenlicht den Kirchenraum überflutet. Nicht weniger sehenswert sind der dem Domberg zu Füssen schlängelnde Fluss, die Lahn, und die Altstadt. Komplette Strassenzüge sind aus dem Spätmittelalter erhalten, und lassen auch das Alltagsleben alter Zeiten wunderbar nachvollziehen. Dabei ist Limburg keinesfalls in einen Dornröschenschlaf verfallen. Hübsche Boutiquen, Cafes, Restaurants und Ladengeschäfte prägen das Bild dieser quicklebendigen Stadt, in der auch jungen Leute zum Zuge kommen. Hier wird kein touristisches Märchenidyll geprägt, in Limburg wird gelebt.
http://www.limburg.de/Zu_Gast_in_Limburg/Tourismus/
