Hamburg – Hafen und Reeperbahn
„In Hamburg sind die Nächte lang“, denn los geht es „auf der Reeperbahn nachts um halb eins“, wenn man in dieser Stadt was erleben will. Diese Schlager sind zwar uralt, aber die Aussagen stimmen immer noch. Hamburg ist eine Stadt der grössten Kontraste. Neben Arbeiterviertel, den Verladestationen am Hafen und dem Rotlichtmilieu in St. Pauli gibt es nobelste Wohnviertel an der Elbe und an der Innen- und Aussenalster. Hamburg war von jeher eine reiche Stadt, die kaufmännisch geprägt war. Der alte Hamburgische Kaufmanns- und Stadtadel lenkte schon im frühen Mittelalter die Geschicke der Stadt, die, weil reichsfrei, keinen anderen Herren über sich hatte, als den deutschen König. Und der war in aller Regel weit weg. Der Hafen bildete schon damals die Hauptschlagader der Stadt und die Verbindung zur Nord- und Ostsee. Verstärkt wurde dies durch die Mitgliedschaft Hamburgs in der Hanse, einem mächtigen Städtebund, in der Hamburg neben Köln eine führende Rolle spielte. Heute geht es in Hamburg etwas beschaulicher aber durchaus gediegen und nobel zu. Hamburg hat Weltstadt-Niveau. Und der Hamburger gilt als leicht unterkühlt, aber wenn man ihm näher kommt, taut er auf und ist sehr gastfreundlich. Von Köln ca. 400 Autobahnkilometer entfernt ist Hamburg mit dem ICE in ca. 4 Stunden zu erreichen.
http://www.hamburg.de
