Andernorts mag Dialekt nicht so populär zu sein, aber in Köln ist das ganz was anderes. Kölsch nennt man hier nicht nur das Bier, sondern auch die Mentalität, die Eigenarten, und – natürlich – die Sprache.
© ALIm deutschen Sprachraum gibt es keinen Dialekt, der so massiv auch und gerade in der Musikwelt Einzug gehalten hat. Waren es früher Volkslieder, kamen dann Karnevals- und Schunkellieder dazu, geprägt von Humor und übersprühender Lebensfreude. Doch schon in den siebziger Jahren wurde auch Rockmusik von dieser Sprache infiziert, denken wir nur an den Kölsch Rock von BAP. Ab sofort wurde Kölsch auch ausserhalb der Karnevalszeit gespielt, gehört, und gesungen. Genannt werden sollten Gruppen wie Bläck Föss, die Höhner, die Paveier, mit Liedern wie „Viva Colonia“, oder „Du bes Kölle“ von Tommy Engel.
Letzteres ist eine besonders gelungene Einführung ins Kölner Lebensgefühl. Aber natürlich nicht vergessen werden darf die Gruppe Brings, die auch die ganz junge Generation an den Dialekt herangeführt hat. In Köln kennt und liebt jeder Brings und deren „Superjeilezick“. Wer kölsche Schlager kennen lernen will sollte mal in www.koelsch-woerterbuch.de/seiten/lieder.php reinhören.
Viel Vergnügen!
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