Facettenreiches Mosaik aus Tradition und neuen kreativen Strömungen, Kölschkultur und Multikulturalität, Römischer Geschichte und avantgardistischem Design
Köln zählt zu den Kunstmetropolen der Welt – ein Mekka alter und moderner Kunst, mit einer zwei Jahrtausende überspannenden Kulturtradition, mit welt-berühmten Museen und hochkarätigen Sammlungen, einer höchst lebendigen Kunstszene und einem international herausragenden Kunstmarkt. Das Stadtbild ist geprägt von der kulturellen Vielfalt der Menschen – 181 Nationen und 250 verschiedene Kulturen treffen in Köln aufeinander. Die Internationalität und Weltoffenheit der Rheinmetropole sind sowohl Ausdruck als auch Inspiration des facettenreichen Kunst- und Kulturlebens. Dies zeigt sich nicht zuletzt in den 200 ausländischen Kulturinitiativen und sechs staatlich geförderten Kulturinstituten.



Neben den über 40 Museen präsentieren mehr als 100 verschiedene Galerien ein vielfältiges und anspruchsvolles Kunstangebot – von Werken der Klassischen Moderne über Pop-Art bis hin zu aktuellen Arbeiten internationaler Newcomer. Auf der ältesten Kunstmesse der Welt der „ART COLOGNE“ sind Werke der modernen und zeitgenössischen Kunst aus international renommierten Galerien zu sehen. Im Herbst findet die Internationale Messe für aktuelle Kunst „art.fair 21“ mit einem zukunftsweisenden, jungen Programm parallel zur „Cologne Fine Art“ statt.
Die kulturelle Vielfalt der Stadt, ihr tolerantes und offenes Klima, aber auch Wissenschaft und Forschung, schaffen die Basis für neue kreative Strömungen. Zum ersten Mal fand im letzten Jahr das Sommerfestival „Rheindesign“ statt – ein Fest der Sinne, das den Fokus auf das Verhältnis zwischen Gesellschaft und Design setzt und öffentliche Räume mit einbezieht. Während der Passagen zu Beginn des Jahres, der größten deutschen Designveranstaltung, trifft sich die internationale Designszene in Köln.
Bereits seit zehn Jahren entführt im Herbst „plan“, das Forum für aktuelle Architektur, sowohl Kenner als auch Laien, zu einem Parcours quer durch die Stadt. Unterschiedlichste Veranstaltungs- und Ausstellungsformen kombiniert mit spannenden Orten machen die Stadt zu einem einzigen großen Museum.

Die über 1.000 Musiker und Bands, die dem Pop- und Rockgenre angehören, finden in Köln verschiedenste Plattformen um sich darzustellen. Die zahlreichen Clubs und Diskotheken spiegeln in ihrem Programm von Jazz bis Reggae, von Techno bis Rock den Facettenreichtum der Musiklandschaft wider. Köln ist bekannt für sein ausgeprägtes Nachtleben. Großkonzerte mit Stars wie Mark Knopfler, Celine Dion oder Kylie Minogue füllen auch 2008 wieder die Kölnarena, die mit rund 18.000 Plätzen Deutschlands größte Veranstaltungshalle ist.
Köln verfügt über eine äußerst lebendige Theaterszene. 30 Bühnen (davon vier reine Kabarettbühnen), 37 freie Ensembles, 14 Theater für Kinder und Jugendliche und 20 Tanzensembles bieten dem Theater-Fan ein vielseitiges Programm. Die Inszenierungen von Oper, Schauspiel und den zahlreichen freien Theatern finden nicht nur im deutschsprachigen Raum große Beachtung. Im Herbst laden die Institutionen des Kölner Kulturlebens zu ihren „Langen Nächten“ ein: Im Zuge der „Theaternacht“ präsentieren sich die zahlreichen städtischen und freien Bühnen mit Kostproben. Nicht minder attraktiv ist die seit Jahren beliebte und bewährte „Lange Nacht der Kölner Museen“. Mit der „Musiknacht“ finden zahlreiche Musikrichtungen, von klassische über Neue Musik und von Jazz über Pop, Gehör.
Als Kulturstadt bietet Köln auch ein breitgefächertes literarisches Programm: jährlich finden über 1.000 Literaturveranstaltungen statt. Unter anderem das international renommierte Literaturfestival „lit.COLOGNE“.
Zahlreiche Institutionen wie Deutschlands größtes Literaturhaus, Literaturcafes und aktive Buchhandlungen setzen sich für die Literaturvermittlung ein. Literaturnobelpreisträger und Kölner Ehrenbürger Heinrich Böll, Dieter Wellershoff oder Frank Schätzing sind nur einige Namen, die die Kölner Literaturszene hervorgebracht hat.
