Gegeneinander Fußball spielen, miteinander reden und zusammen feiern: Seit 1995 trifft sich auf der Kölner Jahnwiese alljährlich ein buntes Teilnehmerfeld von 50 Teams zum Come-Together-Cup (CTC), einem Benefiz-Fußballfest zur Integration von Minderheiten und gegen Homophobie und Diskriminierung. Der Erlös der ehrenamtlichen Veranstaltung kommt sozialen Community-Projekten zugute, seit 2005 dem Beratungszentrum RUBICON und dem Jugendzentrum anyway.
Mit von der Partie sind ambitionierte Freizeitsportler aus sozialen und gesellschaftlichen Randgruppen sowie Fußballbegeisterte aus Medien, Kultur und Wirtschaft. Die Teams spielen in zwei parallel laufenden Turnieren für Männer und Frauen um den CTC-Wanderpokal.
Für Unterhaltung am Spielfeldrand sorgt ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Auftritten von lokalen Künstlern. Publikumsmagnet ist das traditionelle Promi-Spaßspiel. So wird die Mischung aus Sport, Unterhaltung und Begegnung zu einer Veranstaltung, für die das CTC-Orga-Team das verbindende Motto „Gemeinsamer geht's nicht!“ geprägt hat.
CTC-Gründer Andreas Stiene: „Wir wollen als schwul-lesbische Initiative ganz bewusst auf andere gesellschaftliche Gruppen zugehen und Ihnen ein konkretes ‚Kennenlernangebot’ durch den Volkssport Nr.1 machen.“
Mit Besucherzahlen von bis zu 20.000 Zuschauern ist das sehr erfolgreich gelungen. Das Kölner Beispiel hat in den letzten Jahren Schule gemacht, den Come-Together-Cup gibt es mittlerweile auch in Essen (von 2006 - 2008) und Berlin (seit 2005).
Schirmherr des CTC ist bereits seit 1995 der Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters



