Um die Artistik und Athletik der Teams und ihrer Teilnehmer zu feiern, schließen wir sie mit ein und bieten eine weitere Darstellung ihrer Künste an – die VIII. Gay Games Cologne 2010 werden in der Geschichte der Spiele die ersten sein, die einen Wettbewerb im Cheerleading abhalten. Indem die Veranstaltung durchgeführt wird, hoffen wir, die einzigartige und außerordentliche Beziehung zwischen den Gay Games und den Cheerleadingteams weiter zu stärken, von welchen einige auch schon seit den ersten Jahren der Gay Games dabei waren.
Der Cheerleadingwettkampf wird am Neumarkt im Zentrum der Kölner Innenstadt abgehalten. Der „Neumarkt“ trägt seinen Namen, weil er im 11. Jahrhundert zum Marktplatz wurde und somit viel später als „Alter Markt“. Es ist eines der beliebtesten Gebiete zum Einkaufen in Köln. Außerdem ist der Neumarkt ein Verkehrsknotenpunkt, an dem sich 7 U-Bahn Linien kreuzen. Der Platz ist heute gut an einer umgedrehten Eiscremetüte im Pop-Art Stil auf einem der angrenzenden Gebäude zu erkennen.
Der Neumarkt ist von den meisten Hotels und Standorten im Stadtzentrum leicht zu Fuß zu erreichen. Vom Rudolfplatz sind es 5 Gehminuten. Die U-Bahnlinien 1, 3, 4, 7, 9, 16, 18 halten alle am Neumarkt. Die Bühne am Neumarkt befindet sich am sudliche Ende des Platz.
Der Zeitplan für das Cheerleading lautet wie folgt:
Samstag, 31.Juli, 2010 Eröffnungsfeier im Rheinenergiestadion
Sonntag, 1.August 2010 Straßensingen/ Straßentouring mit Sängern
und Cheerleadern.
Montag, 2.August 2010, 17:00 - 20:00 Uhr Vorstellung der Cheerleader
Dienstag, 3.August 2010, 17:00 - 20:00 Uhr Cheerleadingwettkampf
Die Regeln für den Cheerleadingwettkampf lauten wie folgt:
Um die Einzigartigkeit, Artistik und Athletik des Cheerleadings zu würdigen, werden die VIII. Gay Games Cologne 2010 als erster Austragungsort in der Geschichte der Gay Games eine Cheerleading-Competition ausrichten. Die Stadt Köln hofft durch ihre Ausrichtung, die exzellente und einzigartige Beziehung zwischen den Gay Games und dem Cheerleading-Sport weiter auszubauen.
Die folgenden Regeln beziehen sich auf die Competition, welche von Montag, dem 2. August, bis Mittwoch, den 4. August auf dem Neumarkt stattfindet.
I. Divisionen
a. Die Teams werden geschlechtergemischt antreten. Es wird keine Einteilung in
Frauen-, Herren- und Gemischtteams geben.
b. Der Cheerleading-Wettbewerb wird sich aus den folgenden zwei Divisionen
zusammensetzen:
1. Show Cheer (Competitive)
a. Non-stunting und non-mounting-Performances, die sich auf Sprünge, Tänze,
Formationen, Motions, Spirit, Artistik und den Gesamteindruck der Routine
konzentrieren.
b. Die Maximale Länge der Routine beträgt 2:30 Minuten.
c. Es wird keine Aufteilung der Teams bezüglich der Anzahl ihrer Teammitglieder
geben. Jedes Team sollte jedoch aus mindestens vier Personen bestehen.
d. Jedes Team kann mehr als einen Show Cheer Entry übermitteln. Teilnehmer, die
bereits in einem Show Cheer Entry tanzen, dürfen in keinen anderen Show
Cheer Entry überwechseln.
2. Group Stunt Cheer (Competitive)
a. Von drei bis fünf Personen ausgeführte Performances, die sich auf Stunts,
Pyramids, Tosses, Spirit, Artistik und den Gesamteindruck der Routine
konzentrieren.
b. Maximallänge: 1:00 Minute.
c. Jedes Team kann mehr als einen Group Stunt Cheer Entry einreichen.
d. Teilnehmer, die bereits in einem Group Stunt Cheer Entry tanzen, dürfen in
keinen anderen Group Stunt Cheer Entry überwechseln.
II. Regeln und Wertung
a. Jedes Team wählt seine Musik (in MP3- oder CD-Format) selbst. Die Musik
sollte passend für alle Altersgruppen sein und darf keine sexuellen Inhalte
enthalten.
b. Jede Routine wird fair und gründlich auf einer Skala von 0 bis 10 bewertet.
Dabei wird es eine Punktzahl für die Ausführung und eine Punktzahl für den Schwierigkeitsgrad geben.
1. Show Cheer – drei Kampfrichter
a. Skills: Schwierigkeit, Ausführung, Entertainment-Faktor und Gesamteindruck
b. Bewegungen in der Routine: Schwierigkeit, Ausführung, Entertainment-Faktor
und Gesamteindruck
c. Gesamteffekt und Abzüge: Zeit, Sicherheit und Fähigkeiten
2. Group Stunt Cheer – drei Kampfrichter
a. Stunt Building: Schwierigkeit, Ausführung, Entertainment-Faktor und
Gesamteindruck
b. Tosses: Schwierigkeit und Ausführung
c. Gesamteffekt und Abzüge: Zeit, Sicherheit und Fähigkeiten
Die Wettkampfbühne ist 12 x 10 Meter groß, ein Segeltuch begrenzt die Bühne in 5,5 Metern Höhe. Die Teams sollten ihre Kür auf die Maße anpassen.
Sämtliche Teams müssen Games Cologne bis zum 01. Juli 2010 ihren Teamnamen und den Namen der Mitglieder nennen.
Ausnahmen dieser Bestimmungen werden ausschließlich vom Turnier- direktor veranlasst.
III. Preise
Die Kölner Gay Games warden allen Mitgliedern der erst-, zweit- und drittplatzierten Teams der Cheerleading-Wettbewerbe Gold-, Silber und Bronzemedaillen verleihen.
IV. Exhibition.
Während der Kölner Gay Games wird es am Montag, den 2. August auf der Bühne am Neumarkt ein Schautanzen geben. Die Performance beim Schautanzen kann jegliche Kombination an Tanzstilen aufweisen. Die Darbietungen werden nicht bewertet.
Folgende Regeln müssen beachtet werden:
1. Die Darbierungen können sowohl Stunts, Pyramiden, Würfe, als auch Sprünge, Formationstanz, Motions, Spirit, Artistry and Routine Impressions beinhalten.
2. Fünf (5:00) Minuten Darbietung maximal
3. Die Aufführung kann auf der Bühne oder neben der Bühne stattfinden. Bitte beachtet, dass es auf dem Boden neben der Bühne keine Matten oder sonstige Schutzvorkehrungen gibt. Deshalb sollten Stunts mit großer Vorsicht ausgeführt werden.
Jedes Team kann eine Showtanzdarbietung präsentieren. Wer mehrere Auftritte plant, kann diese 24 Stunden vorher anmelden.
V. Sicherheitsbestimmungen
Die folgenden Sicherheitsbestimmungen beziehen sich auf den Cheerleading-Wettbewerb und sollten in Verbindung mit den IASF-Bestimmungen kontrolliert werden.
1. Tumbling
a) Alle Tumbling-Übungen müssen auf dem Wettkampf-Boden beginnen und enden.
AUSNAHME: Absprung von den Füßen in einen Stunt-Übergang (ohne Hüfte-über-Kopf-Rotation). Absprung in eine Bauchlagen-Position bei einem Stunt ist erlaubt.
b) Tumbling unter, über oder während eines Stunts, Individuals oder Props ist nicht erlaubt.
c) Tumbling während einer Halte oder in Verbindung mit Props ist nicht erlaubt.
AUSNAHME: Standing Tuck mit Pompons in der Hand.
d) Verbundenes Tumbling und Tumbling mit Hilfestellung sind verboten.
e) Dive rolls:
i. Dive Rolls in einer Schwanposition bzw. Brücke sind nicht erlaubt.
ii. Dive Rolls, die Twisting enthalten, sind nicht erlaubt.
f) Stehende und laufende Tumbling-Übungen dürfen höchstens einen Salto und zwei Schrauben enthalten.
2. Stunts/Building
a) Hilfestellung wird benötigt:
i. Während Ein-Arm-Stunts (Arm ausgestreckt), außer bei Extensions, Awesomes
/ Cupies oder einer Liberty.
ii. Wenn die Hebung / der Übergang eine Schraube / einen Salto enthält.
b) Stunts und Übergänge dürfen höchstens 2 Saltos der obersten Person enthalten.
c) Saltos mit und ohne Hilfestellung während Stunts und Übergängen sind erlaubt.
Rewinds dürfen nur vom Boden ausgeführt werden und maximal einen Salto und
zwei Schrauben enthalten.
AUSNAHME: Rewinds in eine Cradle-Position.
REGELANPASSUNG: Alle Frei-Salto-Übergänge, die auf Schulterlevel oder
darunter aufgefangen werden, müssen einen zusätzlichen Fänger enthalten, der
Kopf und Nacken absichert.
d) Übergangsstunts können
