© Ken Jensen
Insgesamt 360 TriathletInnen aus aller Welt sind am Sonntag an den Start gegangen.
7:30 Uhr am Sonntagmorgen. Während sich die einen noch einmal in ihrem Bett umdrehen und weiter von den Erlebnissen der Party Nacht träumen konnten, mussten andere schon längst fit sein. Die Triathleten eröffneten bei perfektem Triathlon Wetter den sportlichen Teil der VIII. Gay Games 2010 Cologne und schüttelten mit dem Sprung in den Fühlinger See ihre letzte Müdigkeit ab.
1.5 km Schwimmen, 40 km Fahrradfahren und 10 km Laufen – das war das Pflichtprogramm für die ersten Starter, die sich für die Olympische Distanz angemeldet hatten. Nicht nur als Erster im Wasser, sondern auch als Erster über der Ziellinie war Martin Malo aus Kanada in einer Zeit von 02:17:52. Etwas weniger Kilometer musste der Gesamtsieger der Sprint Distanz hinter sich bringen. Nach 750 m Schwimmen, 20 km Fahrradfahren und 5,5 km Laufen konnte sich der Deutsche Niki Abel im Ziel feiern lassen. Mit einer Zeit von 1:13:04 war er nicht nur Gesamtschnellster der Sprint Distanz sondern auch Goldmedaillengewinner in der Altersklasse M30. Neben den Männern konnten aber auch die deutschen Frauen überzeugen und sich in den Gesamtwertungen der Frauen einmal Silber und Bronze (Sprint Distanz) und einmal Bronze (Olympische Distanz) sichern.
Bei den VIII. Kölner Gay Games geht es aber natürlich nicht nur um Medaillen und Bestzeiten, sondern vor allem auch um den Spaß an der Sache. Das war am Fühlinger See auch deutlich zu spüren und der Organisator des Triathlons Sebastian Schulmeister war von der guten Stimmung am frühen Morgen begeistert: „Die Leute waren alle sehr gut drauf und die Zuschauer haben die AthletInnen nach dem Schwimmen teilweise zu ihren Rädern begleitet um sie weiter anzufeuern.“
Insgesamt 360 TriathletInnen aus aller Welt sind am Sonntag an den Start gegangen – unter ihnen viele leistungsorientierte AthletInnen, aber natürlich auch BreitensportlerInnen. Sebastian Schulmeister, der mit dem Unternehmen Event-Format schon einige Triathlonwettbewerbe organisiert hat, war mit den Ergebnissen der SportlerInnen sehr zufrieden. „Die SchwimmerInnen kamen viel schneller aus dem Wasser als wir gedacht haben. Da waren wirklich gute Zeiten dabei. Es gab aber natürlich auch viele Hobbysportler. Zwei TriathletInnen sind sogar mit dem Klapprad angetreten.“
Neben den zwei schnellsten AthletInnen in den beiden Distanzen gab es beim Triathlonwettbewerb noch zahlreich weitere SiegerInnen. „Aufgrund der Regelung mit den unterschiedlichen Altersklassen haben super viele Athleten eine Medaille bekommen,“ so Sebastian Schulmeister. „Die Siegerehrung hat ziemlich lange gedauert, die Zuschauer haben sich aber für jeden mitgefreut!" Genauso soll es ja auch sein bei den VIII. Gay Games Cologne 2010.
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Erstellt am 2. August 2010 - 17:00