Dan Sundquist, Ralph van Manen, Peter Hägerås und Bruce R. F. Smith waren die glücklichen Gewinner. Doch diese Namen sind auch für die Kölner Gay Games ein Gewinn. Denn jeder Einzelne hat einen hochkarätigen Background. Jeder bürgt mit seinem Namen für die Qualität des Songs. Dan Sundquist zum Beispiel ist einer der großen schwedischen Songschreiber und Musikproduzenten. In den letzten drei Jahrzehnten hat er über 60 Alben produziert. Er hat in Schweden sieben Grammys und zwölf Platin-Preise eingeheimst. Zum Eurovision Song Contest 2010 steuerte er gleich zwei nationale Gewinnertitel bei – für Schweden und Norwegen.
Auch der Niederländer Ralph van Manen (Foto links) und der in Großbritannien geborene Wahl-Niederländer Bruce R. F. Smith (Foto rechts) sind erfolgsverwöhnt. Beide sind Autoren großer Songs. Mit Ralph van Manen’s Hit „Testify To Love“ erreichte die Gruppe Avalon den Platin-Status in den USA. Aus Bruce R. F. Smith’s Feder stammt der niederländische Beitrag zum Eurovision Song Contest 2005. Sein Song „Engel van mijn hart”, gesungen von Gerard Joling, eroberte im März 2010 den ersten Platz der niederländischen Charts und wurde als bester Song mit dem Buma Golden Harp Award ausgezeichnet. Der Jüngste im Songschreiber-Quartett ist Peter Hägerås (Foto). Doch auch der 28-jährige Schwede hat schon mit zahlreichen Künstlern zusammengearbeitet. Darunter mit Kayo, einer schwedischen Sängerin, die 2002 mit ihrer Gruppe Afro-dite ihr Land beim Eurovision Song Contest vertrat. Auch diversen Castingshow-Superstars verhalf er mit seinen Songs zum Durchbruch, darunter dem belgischen X-Faktor-Gewinner Udo Mechels. Peter Hägerås’ musikalisches Talent wurde schon früh entdeckt. Bereits im Alter von 19 Jahren gewann er einen angesehenen schwedischen Musikpreis. Sein Markenzeichen sind eingängige Popsongs, die auch auf seinem eigenem Album, das 2007 veröffentlicht wurde, zu finden sind.



