Erstmalig tagesaktueller Ergebnisdienst bei den VIII.Gay Games Cologne 2010.
Ab 18 Uhr geht es rund in dem kleinen, dunklen Raum im Sportamt am RheinEnergieStadion. Dort, in dem rechten flachen Bau vor dem Stadion sitzt im ersten Stock der so genannte Ergebnisdienst. Und das ist Oliver Zeisberger. Er leitet gemeinsam mit Jens Wiesner den Arbeitskreis IT bei den Kölner Gay Games. Wiesners Schwerpunkt liegt auf der Kontrolle der Eintrittskarten von Etix, einem Anbieter elektronischer Tickets. Und Zeisbergers Aufgabe ist es, die Zwischen- und Endergebnisse der einzelnen Sportarten einzusammeln und sie auf http://www.games-cologne.de zu publizieren. Da viele Wettkämpfe gegen 19:00 Uhr enden, wird es dann beim Ergebnisdienst ein bisschen stressig. „Zusätzlich gibt es bei unserer Arbeit sehr viele Unterschiede“, erklärt Zeisberger. Beispielsweise gingen beim Tanzen die Veranstaltungen bis tief in die Nacht. „Allerdings ist drei Uhr für mich Schicht“, sagt er. „Die Ergebnisse, die dann noch nicht vorliegen, pflegen wir erst am nächsten Morgen ein“. Tennis dauert zwar nicht solange, dafür kommt es hier besonders auf die Zwischenergebnisse an. Denn daraus ergeben sich neue Spielkonstellationen für den nächsten Tag.
